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Shiatsu - Die Infoseite

Herz-Meridian

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Funktion: Der Herzmeridian steuert neben dem Herzen selbst die Blutzirkulation im gesamten Körper, sowie das Gehirn und die fünf Sinne. Der Herz-Meridian kontrolliert auch die Gefühle und passt die äußeren Sinnesreize (Stimuli) an die inneren Verhältnisse des Körpers an. Störungen im Herz-Meridian wirken sich auf Körper und Seelenleben aus. Typisch hierfür sind: Nervosität, Unruhe, Verdauungsstörungen, Verkrampfungen im Brust- und Bauchbereich, Überempfindlichkeit der Haut, rasche Ermüdung, nervöse Erschöpfung und natürlich Herz- und Kreislaufstörungen. Die eigentlichen Herzstörungen werden über den Kreislauf behandelt.

Psychisch können sich Störungen des Herzmeridians durch innere Unruhe, Schlaflosigkeit, emotionale Unausgeglichenheit, Nervosität und Reizbarkeit, aber auch Lethargie zeigen .


Abbildung aus

"Shiatsu, Die japanische Fingerdrucktherapie"

von Wataru Ohashi, Verlag Hermann Bauer,

ISBN 3-7626-0206-9

wichtige Punkte:

Bezeichnung Lage Indikation
He 1, Kyo Kusen, "erster Abflußpunkt des Frühlings" in der Tiefe der Achselhöhle Herzschmerzen, Asthma, Depression
He 3, Shyo Kai, "junger Ozean" in der Vertiefung nahe der inneren Ellbogenfalte, gleich neben der Sehne an der Innenseite des Oberarms Herzklopfen
He 7, Shin Mon, "Gottes Tor" in der Falte an der Seite des Handgelenks, dicht neben dem kleinen Finger Wiederbelebung bei Bewußtlosigkeit, Schlaflosigkeit, Verstopfung
He 9, Sho Sho, "kleine Verschwörung" Innenseite des kleinen Fingers an der Nagelecke Herzschmerzen, Erste-Hilfe-Punkt bei Schlaganfall
FVAVANTGRD0708 1.5
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